gated community innsbruck


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Unsere einzigartige Landeshauptstadt muss nicht wirklich von saufenden und randalierenden Individuen bevölkert werden“, schreibt ein Leserbriefschreiber in der Tiroler Tageszeitung – und die Fraktion der Bürgermeisterin findet das einen „sehr guten Leserbrief“, wie sie auf Facebook wissen lässt. Die ÖVP-Abspaltung „Für Innsbruck“ ist drauf und dran, mit ÖVP, FPÖ und Federspiel-FPÖ ein Alkoholverbot in der halben Innenstadt durchzudrücken.

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innsbruck oder ein denkzettel für den boulevard

Der Abstand wird größer: Inklusive Wahlkarten werden die Grünen in Innsbruck 5% vor der ÖVP liegen, vor 15 Jahren war das Stimmverhältnis in der Tiroler Landeshauptstadt noch 3:1 für die Schwarzen.

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der kleine feine riesige unterschied

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Es sind die kleinen feinen Unterschiede, die in der verkürzten Darstellungsweise komplizierter politischer Themen einen riesigen Unterschied machen können. Diese kleinen feinen riesigen Unterschiede sind wichtig in diesem Land Europa. Denn die Gauner, die ganz große Sauereien planen, schreiben diese großen Sauereien ganz klein in eine Fußnote oder verweisen in einer eckigen Klammer auf Seite 427 darauf, dass es da übrigens noch ein Dokument gibt, in dem alles genauer beschrieben ist. Ob jemand rechtzeitig seine Nase in diese Papiere steckt und die kleinen feinen riesigen Unterschiede findet, kann für die öffentliche Hand Millionen und Abermillionen wert sein.

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warum es richtig ist, zumindest meistens

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Foto: Sebastian Müller

Es fällt schwer, nicht defensiv zu argumentieren. Weil die Ansprüche hoch sind, weil die Moral die böse kleine Schwester des Machbaren ist. Weil sich bei uns niemand mit ein bißchen Fortschritt in dem Bereich zufrieden gibt, die er oder sie als absolutes Kernthema sieht. Weil man mit einem Partner regiert, mit dem es viele Reibungsflächen gibt. Weil es vielen oft schlicht nicht denkbar scheint, dass die ÖVP in vielen Bereichen aufmacht. Und weil sie längst nicht überall aufmacht, wo wir wollen.

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weil politik kein waschmittel ist

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Die Jungen mögen Europa, weil sie mit schrankenlosen Grenzübertritten aufgewachsen sind und weil ihr „Erasmus“ kein Gelehrter, sondern ein halbes Jahr Party, internationales Flair und ein bißchen Studieren in ihrem Lieblingsland bedeutet. Die Älteren erinnern sich noch an grenznahe Kriege und an über der Steiermark wendende ausländische Kampfflieger. Wer den Krieg nicht kennt, weiß den Frieden nicht zu schätzen. Das alles muss man sichtbar machen und total pro-europäisch auftreten, sich in herzlichen Liebesgeständnissen überschlagen, dann kann man die Rechten und die NationalistInnen in die Schranken weisen. So könnte das Drehbuch der EU-Wahlkämpfe österreichischer Parteien aussehen.

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wo der rot-stift besonders weh tut

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Ich war heute mit meiner Chefin in einer Neuen Mittelschule. Da haben wir eine sehr engagierte Direktorin kennengelernt, die mit viel Verve und Herzblut daran arbeitet, ihren SchülerInnen alle Türen zu höherer Bildung aufzumachen. Das ist nicht ganz einfach in einer Schule, deren Kinder großteils aus sozial benachteiligten Familien kommen. „Wir haben viele Kinder mit Migrationshintergrund, darf man das sagen?“, hat die Direktorin gesagt. Ja, man darf.

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schon wieder ein versprecher

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So war das, als Eugen Freund sich zuletzt mit Flucht beschäftigt hat.

Nein, was Eugen Freund abliefert, sind keine Versprecher. Es ist mangelnde Kompetenz. Und auf so etwas stürzen sich Medien gerne. Erst recht, wenn’s ins Bild passt. Und das tut’s – nachdem Freund sich darüber beschwert hatte, dass sein Gesicht nicht wie in den USA groß auf Autobussen durch die Gegend fährt und gleichzeitig das Einkommen von Durchschnitts-ÖsterreicherInnen auf 3000 Euro geschätzt hatte.

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lesetipps zur krim

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Ein paar Stücke mit unterschiedlichen aber jeweils relevanten Blickwinkeln, die man gelesen haben sollte, um die Krim-Krise zu verstehen.

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