dauerbeschallung

 

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Es sieht so aus, als würde Donald Trump bald in ein one-on-one mit jenem Kandidaten müssen, der als verhältnismäßig moderat bezeichnet wird. Rubio ist natürlich nicht moderat, sondern seine Positionen sind in vielen der gesellschaftspolitischen Fragen, mit der Konservative auch bei ärmeren Menschen zu punkten vermögen („god, guns and gays“), wesentlich konservativer, als jene von Donald Trump. Rubio ist 2010 als Tea Party Kandidat gegen das Partei-Establishment in die Vorwahlen um die republikanische Kandidatur in Florida gegangen. Dass er jetzt „Establishment“-Kandidat sein soll, zeigt nur, wie weit die republikanische Partei nach rechts gerückt ist. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

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own goals

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Die Wahlnacht in Iowa hätte spannender nicht am Reißbrett entworfen werden können: Klare Vorsprünge für die FavoritInnen Trump und Clinton in den sogenannten „Entrance Polls“, wo WählerInnen beim Eingang zu den Wahllokalen abgefragt werden haben zwei Eindrücke erweckt: Einerseits sah es so aus, als wäre das demokratische Rennen schon mit dem Startschuss fast vorüber, weil Sanders mit einer klaren Niederlage in Iowa wohl aus dem Rennen wäre. Und andererseits schienen die Zweifel an der Motivation der Trump-Fans, tatsächlich auch am Wahltag aufzutauchen, unberechtigt.

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polls polls polls

Bildschirmfoto 2016-01-11 um 22.06.39

Umfragen sind Umfragen und sie werden tendenziell in Richtung Wahltermin weniger präzise. Aber in den USA gibt es zumindest eine andere Veröffentlichungskultur: Hier kann man etwa die neueste Umfrage zum republikanischen Präsidentschaftsrennen nachlesen, auf Punkt und Beistrich mit allen Detailfragen und auch mit den konkreten Frageformulierungen und sogar mit Regieanweisungen für die Fragenden. Komplett transparent also – und dann lassen sich diese Umfragen auch leichter einordnen.

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trump, eine einordnung

Bildschirmfoto 2015-08-09 um 23.18.27Die AntiamerikanerInnen können wieder zu geifern aufhören und die ganz Durchgeknallten, ihre Hoffnungen aufgeben: Donald Trump wird nicht US-Präsident werden, er wird nicht der Spitzenkandidat einer großen Partei und er wird auch als unabhängiger Kandidat keine hohe Prozentzahl erreichen, sollte er nach seinem Scheitern bei den republikanischen Vorwahlen immer noch Lust aufs Weiße Haus haben. Do the maths: Trump liegt momentan irgendwo bei 30% der möglicherweise Stimmberechtigten in den Vorwahlen einer Partei, zu der sich 39% der AmerikanerInnen bekennen: Das sind hochgerechnet knapp 12% der US-BürgerInnen, die den Mann unterstützen würden.

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