state of the union

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Senatorin Elizabeth Warren und Senator Bernie Sanders, Mit-FavoritInnen auf das Weiße Haus 2020

Ein Jahr nach dem Amtsantritt von Donald Trump aus US-Präsident ist auch schon wieder weniger als ein Jahr vor dem wichtigsten Test für die Beliebtheit eines Amtsinhabers oder einer Amtsinhaberin und seiner/ihrer Wiederwahlchancen. Die einzig wahren Umfragen, die man in so unsicheren Zeiten noch wirklich glauben kann, sind die Vollerhebungen: Sprich echte Wahlgänge und deren Ergebnisse.

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ruth bader ginsburg und vier andere takeaways

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Supreme Court Richterin Ruth Bader Ginsburg

1. Das Übliche: Die demokratischen SenatorInnen, die vorgestern abgewählt wurden, saßen auf hauchdünnen Mehrheiten. Mark Begich in Alaska hatte zuletzt mit 47,8% der Stimmen gewonnen, Mary Landrieu in Louisiana mit 52,1%, Mark Udall in Colorado mit 52%, Kay Hagan in North Carolina mit 52,65%, Mark Pryor in Arkansas hatte keine/n GegenkandidatIn. Diese Wahlen waren 2008, als Barack Obamas Kampagne 10 Millionen neue WählerInnen dazu brachten, ihre Stimmen abzugeben. Im Vergleich zu den 57,1% Wahlbeteiligung damals lag die Wahlbeteiligung vorgestern bei ca. 36%. Das ist normal, weil weniger Menschen zu den „midterms“ gehen, wo nicht auch die Präsidentschaftswahl ansteht. Aber es benachteiligt die DemokratInnen massiv, weil das Elektorat bei „midterms“ weißer, reicher und männlicher ist, als jenes bei Wahlen im Präsidentschaftsjahren.

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blick auf 2016: was hilft wem bei den midterms?

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Vorneweg: Es sieht ganz danach aus, als würden die Republicans die Mehrheit im US-Senat, dem 100köpfigen zweiten Haus des Kongresses, zurückgewinnen. Sie brauchen netto sechs Sitze von den Democrats und haben neben drei fixen Gewinnen einen ganzen Strauß an Möglichkeiten, wo sie auf die restlichen drei Sitze kommen. Zwar wird das Rennen in den US-Medien am Leben gehalten, aber die Prognosen der Umfragen und der StatistikerInnen sind deutlich – die Washington Post hat auf Grundlage ihrer Daten eine 95%ige Wahrscheinlichkeit berechnet, dass die GOP nach dem 4. November mindestens 51 Sitze im Senat einnimmt.

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