herzliche einladung

Bildschirmfoto 2012-12-11 um 17.29.26

Was kann Demokratie noch? Ist die repräsentative Demokratie noch zeitgemäß? Welche Maßnahmen bringen mehr Partizipation? Fehlt das Interesse an Politik, weil die RepräsentantInnenin Verruf geraten sind? Oder wenden sich die BürgerInnen mit Grausen ab, weil die Spielräume für die gewählten VertreterInnen so klein sind, dass es kaum mehr einen Unterschied macht, wer auf der Regierungsbank sitzt?

Fragen, denen das 1. Diskussionsforum im 5. Jahrgang der „Wirtschaftspolitischen Akademie“ nachgeht. Die Gästeliste verspricht spannende Perspektiven und eine kontroverse Diskussion: Heide Schmidt, die mit ihrem FPÖ-Austritt und der LIF-Gründung für ein 5-Parteien-Parlament gesorgt hat trifft auf Neos-Parteigründer Matthias Strolz, der mit seiner liberalen Liste ins Parlament einziehen will. Respekt.net-Präsident Martin Winkler versucht mit klassischem Crowdsourcing im Internet Geld für Sozial- und Umweltprojekte aufzustellen, die Politikwissenschafterin Ursula Naue beschäftigt sich mit Inklusion von Menschen mit Behinderung und deren gesellschaftlichen Partzipationsmöglichkeiten. Und ich darf den Abend moderieren, was mich besonders freut.

  • „Demokratiekrise – neue Formen der Partizipation in Österreich“
  • Mittwoch, 12. Dezember, 18:30h
  • Aula der Wirtschaftsuniversität Wien, Augasse 2-6, 1090 Wien

Was ich mitbringe: Ein paar gute Fragen. Ich hab mich in den letzten Tagen durch Eva Maltschnigs Buch „Warum Demokratie Parteien braucht“ gearbeitet. Den Erstling der in der Sektion 8 der SPÖ Alsergrund organisierten Autorin kann man sehr flüssig als Abrechnung mit WutbürgerInnen und mit autoritären BesserwisserInnen lesen – oder aber aufmerksam und dabei auf jeder Seite über einen neuen, spannenden Gedanken stolpern. Direkte Demokratie: Ist das Demokratiedarwinismus? Wer geht da hin, wer kann teilnehmen? Organisieren sich postmaterialistische Mittel- und Oberschichtsangehörige mittels direktdemokratischer Instrumente einen Vorteil im Ressourcenwettbewerb mit den sogenannten peripheren Bildungsschichten? Brauchen wahlwerbende Gruppen ein Vollprogramm? Sind Parteien nicht doch die besten Vehikel, um die Welt nachhaltig zu verändern?

Ich schick’s voraus: Ich zweifle am repräsentativen Zweck des massiven Ausbaus der direktdemokratischen Instrumente. Umso mehr freu mich auf eine spannende Diskussion und natürlich auch über viele BesucherInnen.

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