bidening trump

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Nikki Haley und Tim Scott – zwei der wenigen nicht-weißen GOP-SpitzenpolitikerInnen

Republikanischer Parteitag: Bidening Trump heißt die Übung. Donald Trump ist gar kein selbstbezogener Narzist, sondern er interessiert sich für die AmerikanerInnen, so wie Biden. Das haben die RepublikanerInnen in der ersten von vier Parteitags-Abenden zu transportieren versucht.

Zweite Botschaft: Joe Bidens DemokratInnen werden die ruhigen weißen Vorstädte in Kriegsgebiete verwandeln, in denen demonstriert, geschossen und angezündet wird.
Dritte Botschaft: die RepublikanerInnen sind eine normale Partei, in der auch der schwarze Senator Tim Scott („my family made it from cotton to Congress in one generation“) und die ehemalige indischstämmige Gouverneurin Nikki Haley („America is not a racist country“) Karriere machen konnten.
Trump hat für das Bidening/Softening seiner Person mit Gesundheitspersonal und mit ehemaligen Geiseln gesprochen, ein 1:1 von Biden abgeschautes Setting. Rund ist das Bild nicht, das die RepublikanerInnen da zeichnen. Wenn die USA eine war zone werden, dann braucht es einen harten und keinen weichen Präsidenten. Wenn Angehörige ethnischer Minderheiten etwas werden können in der GOP, wieso muss man dann die white neighborhoods vor Minderheiten schützen?
Der erste Parteitagstag ist von Partikularbotschaften durchsetzt, die jeweils bestimmte Gruppen adressieren sollen. Aber nachdem die beiden höchstrangigen Nicht-Weißen der Partei an Tag 1 dran waren, ist auch nicht damit zu rechnen, dass der Versuch, an die politische Mitte zu appellieren, sich im Design des Parteitags durchgesetzt hat. Eher wird in den nächsten Tagen die Basis angeheizt und zum Wählen und Mobilisieren motiviert. Ob das bei 8-10% Rückstand in den Umfragen eine schlaue Idee ist: fraglich.
Interessant noch zum von Verwandten und Vertrauten durchsetzten Programm: kein/e einzige SenatorIn aus einem knappen Senatsrennen, keine Collins, kein Gardner, keine McSally, kein Tillis, kein Daines, kein Perdue: niemand von denen tritt am Parteitag auf. Auch das ist ein deutliches Signal über die Frage, ob Trump in diesen knappen Staaten ein Asset oder eine Last für lokale Kandidaturen ist.

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